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Besuch aus der Kinderrepublik Benposta –
Zum Begleitprogramm des 2. Nürnberger Friedenslaufs

von Naim Balikavlayan und Christine Burmann

Endlich ist es soweit: Nach der rund einjährigen Vorbereitungszeit des 2. Nürnberger Friedenslaufs konnte nun das Begleitprogramm mit zahlreichen Veranstaltungen rund um die Themen 'Ziviler Friedensdienst', 'Gewaltfreie Konfliktbearbeitung' & 'Menschenrechte' starten. Das Begleitprogramm richtet sich sowohl in Schulveranstalungen direkt an Schülerinnen und Schüler, als auch in Abendveranstaltungen an die interessierte Öffentlichkeit. Den Auftakt unserer Veranstaltungsreihe bildete das Konzert der Jugendlichen aus der Kinderrepublik Benposta in Bogotá. Insgesamt 15 VertreterInnen von Benposta aus der kolumbianischen Hauptstadt brachten uns im Laufe ihres Besuches zum Ausdruck, welche Bedeutung für sie der Frieden trägt.

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Alle Informationen zum 2. Nürnberger Friedenslauf, dessen Anmeldung, die geförderten Projekte, sowie über das empfehlenswerte Begleitprogramm sind hier abzurufen. Alle Abendveranstaltungen können unter Termine abgerufen werden.

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Neue Beiträge auf Spanisch:

Benposta, hijos de la tierra

14 representantes de la organización colombiana Benposta, conocida como "La Nación de los muchachos" fueron invitados a Nuremberg, en el marco de la segunda Caminata por la Paz de esta ciudad ... (weiter)

 


Eine lange Geschichte – Der Fall des SS-Standartenführers
Walther Rauff nach 1945 in Chile

von Ingo Kletten

SS-Standartenführer Walther Rauff war der Organisator des Einsatzes von Gaswagen, mit denen in dem von der Deutschen Wehrmacht besetzten Osten fast 100.000 Juden ermordet wurden. Er soll nach neuesten Informationen für den israelischen Geheimdienst gearbeitet haben. Der chilenische Historiker Víctor Farías behauptete wiederholt, der von Pinochet gestürzte chilenische Präsident Salvador Allende habe Rauffs Auslieferung an Deutschland verhindert. Aus Anlass von Allendes 100. Geburtstag am 26. Juni 2008 untersucht Ingo Kletten diese Informationen auf der Basis von Akten des Auswärtigen Amtes in Berlin und Informationen aus Chile.

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Studiengebühren und das Menschenrecht auf Bildung:
Die problematische Praxis Nürnberger Hochschulen

von Rechtsanwalt Gerrit Glupe

Die Bundesländer sind bei der Erhebung von Studiengebühren dazu verpflichtet, auch einkommensschwachen Studienbewerberinnen und Studienbewerbern einen diskriminierungsfreien Zugang zum Studium zu ermöglichen. Der Beitrag macht auf die problematische Lage finanzschwacher ausländischer Studentinnen und Studenten aus Nicht-EU-Staaten aufmerksam, die in Nürnberg und Erlangen weder von der Studienbeitragspflicht befreit werden noch Studienbeitragsdarlehen erhalten.

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Lateinamerika und die Entstehung
des internationalen Systems des Menschenrechtsschutzes

von Rainer Huhle

Lateinamerika ist nicht nur der Kontinent der Videlas, Pinochets und anderer Menschenrechtsverletzer. Aus Lateinamerika kamen auch entscheidende Impulse für die Herausbildung des internationalen Systems des Menschenrechtsschutzes im Rahmen der Vereinten Nationen sowie immer wieder wegweisende Impulse zur Normierung und Weiterentwicklung wichtiger Menschenrechtsprinzipien."

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Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit

von Michael Krennerich

Am 15. November 2007 fand im Bundestagsausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe in Berlin eine öffentliche Anhörung zum Thema "Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit" statt. Zu den fünf eingeladenen Sachverständigen gehörte Michael Krennerich vom NMRZ. Seine schriftliche Stellungnahme beantwortet 18 Fragen der Abgeordneten zur Umsetzung eines Menschenrechtsansatzes in der Entwicklungszusammenarbeit.

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Kolumbien: Dramatisches Ausmaß extra-legaler Hinrichtungen

Die politische und soziale Situation in Kolumbien ist auch heute noch kritisch. Die breite soziale Schere in der Bevölkerung provoziert immer wieder schwerwiegende Verstöße gegen die Menschenrechte, so kommt es zu gewaltsamen Vertreibungen und politisch motivierten Entführungen und Morden.
Im vorläufigen Bericht und in der Presseerklärung werden die Umstände und Fakten dieser Hinrichtungen geschildert. Obwohl die Morde zurückgegangen sind, ist die Zahl der Menschenrechtsverletzungen im Bereich der extra-legalen Hinrichtungen nach wie vor erschreckend hoch. In der Vergangenheit waren meist Paramilitärs, die von der Regierung, anstatt bekämpft zu werden, oft unterstützt wurden, die Hauptverantwortlichen für schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen. Im Falle der extra-legalen Hinrichtungen handelt es sich nachweislich um direkte Übergriffe seitens staatlicher Sicherheitskräfte, den Kräften die eigentlich zum Schutz der Bevölkerung da sein sollten.

Presseerklärung

Bericht


Mit gebrochenen Flügeln

Der von der Weltöffentlichkeit vergessene Friedens- und Demokratisierungsprozess in El Salvador

von Annette Fingscheidt

1992 wurde in El Salvador ein Bürgerkrieg beendet, der 1980 ausgebrochen war und insgesamt 75.000 Tote forderte. Der Beitrag zeichnet den Verlauf des Bürgerkrieges und des Friedensprozesses in dem kleinen zentralamerikanischen Land nach und geht der Frage nach, wie während und nach dem Krieg mit schweren Verletzungen der Menschenrechte umgegangen wurde.

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Menschenrechte und Frauen - Herausbildung, normative Reichweite, Geltung und Durchsetzung

von Anja Titze

Noch heute müssen Frauen vielfältige Formen der Diskriminierung hinnehmen. Die Studie geht der Frage nach, wie es um die Frauenrechte bestellt ist. Zu diesem Zweck wird die Herausbildung der Frauenrechte nachgezeichnet, die normative Reichweite der Frauenrechte bestimmt und deren Geltung näher betrachtet. Abschließend wird die Frage aufgeworfen, wie anerkannte Rechtsstandards in "gelebtes Recht" übergeführt werden können.

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Völkerrecht und private Militärunternehmen
Über die Notwendigkeit einer Regulierung

von Constanze A. Schimmel

In den "assymetrischen Kriegen" der letzten Jahrzehnte spielen bewaffnete Verbände eine immer größere Rolle, die nicht unter staatlichem Kommando sondern nach den Prinzipien der Privatwirtschaft agieren. Ihre Vernatwortlichkeit nach Kriegsvölkerrecht und Menschenrechten ist nach wie vor nicht eindeutig geklärt, obwohl es solche quasi rechtsfreien Räume nicht geben dürfte. Constanze Schimmel beschäftigt sich seit Jahren mit diesem Problem. Sie erläutert hier die aktuelle völkerrechtliche Diskussion und macht Vorschläge, wie auch diese privaten Militärunternehmen für ihre Taten verantwortlich gemacht werden können.

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Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) und die Verfolgung sexueller Gewalt an Frauen

von Tim Howe

Der Beitrag beschreibt die Kompetenzen und Wirkungsweise des IStGH in Den Haag und legt im Besonderen dar, welchen Stellenwert der IStGH für die Verfolgung sexueller Gewalt an Frauen besitzt. Sexuelle Gewalt wird durch das Römische Statut des IStGH erstmals explizit aufgelistet als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und als Kriegsverbrechen. Im Statut des IStGH finden sich zudem umfangreiche verfahrensrechtliche Bestimmungen zum Schutz von Opfern und Zeugen von sexueller Gewalt. Aber nur wenn der IStGH die zum Teil offene Ablehnung der Nicht-Unterzeichnerstaaten sowie gesellschaftliche Misstrauen innerhalb der Mitgliedsstaaten gerade in Bezug auf die Verfolgung sexueller Gewalt an Frauen abbauen kann, wird er seinem Anspruch als universale Gerichtsbarkeit gerecht werden.

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