Wie
tritt die EU im internationalen Bereich für
die Menschenrechte ein?
Wolfgang
S.
Heinz und Josephine Liebl
Die
Europäische Union tritt zunehmend als wichtiger Akteur gegenüber
den Nachbarländern, den AKP-Staaten (afrikanische, karibische
und pazifische Staaten) und als regionaler Block bei internationalen
Foren wie den Vereinten Nationen (VN) und der Welthandelsorganisation
(WTO) auf. Wolfgang Heinz und Josephine Liebl gehen in einem Gastbeitrag
der Frage nach, welches Gewicht den Menschenrechten in der EU-Außenpolitik
und als Querschnittsaufgabe zukommt.
Artikel
(PDF-Datei, 249KB)
NMRZ
- Ausstellung From Nuremberg to The Hague bleibt auf
Dauer in USA
Am
30. November unterzeichneten das NMRZ, das Jackson Center und
der einstige Ankläger im Nürnberger Prozess, Whitney
Harris, in Nürnberg eine Vereinbarung, wonach die Ausstellung,
in Absprache mit dem Auswärtigen Amt und dem Goethe-Institut,
dem Robert H. Jackson Center als Dauerleihgabe übergeben
wird. Sie wird somit in den Räumen des Centers auch in den
nächsten Jahren für die Sache des ICC in dem Land werben,
das die Idee internationaler Strafgerichte einst in Nürnberg
so machtvoll in die Welt setzte, sich aber weigert, dem von mittlerweile
108 Staaten ratifizierten Internationalen Strafgerichtshof beizutreten.
Mehr
...
60
Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Unsere
Erwartungen und unsere Aufgaben
von
Volkmar Deile
Volkmar Deile,
lange Jahre Aktiver bei Aktion Sühnezeichen, später
Generalsekretär der deutschen Sektion von Amnesty International
und bis heute unverzagter Mitstreiter beim Kampf um die Menschenrechte
in Deutschland und weltweit, hielt den Festvortrag bei der Geburtstagsveranstaltung,
mit der das FORUM
MENSCHENRECHTE am 3. Dezember in Berlin der Allgemeinen Erklärung
der Menschenrechte zum Sechzigsten gratulierte. Das Nürnberger
Menschenrechtszentrum ist Mitglied im FORUM
MENSCHENRECHTE und dankt Volkmar Deile für die Gelegenheit,
den Text seines ebenso kritischen wie mutmachenden Vortrags hier
vorzustellen.
Artikel
(PDF-Datei, 100KB)
Das
Recht, das uns zu Menschen macht
Ein Rückblick
auf die
Tagung in Nürnberg 20.-22.11.2008
Das "Nürnberger
Menschenrechtszentrum" und die "Stiftung Erinnerung
Verantwortung Zukunft" hatten zu der Tagung mit dem Ziel
eingeladen, Brücken zwischen historischer und Menschenrechtsbildung
zu schlagen. Was können wir als Menschenrechtler aus der
Geschichte lernen? Und was bedeutet die Entwicklung der Menschenrechte
für das Verständnis historischer Prozesse? Gekommen
waren Fachleute und Interessierte aus beiden Bereichen, aus Deutschland
und dem Ausland.
Dieser kurze
Bericht will keine Auswertung der Tagung vorwegnehmen. Er ist
eine Sammlung persönlicher Wahrnehmungen und Gedanken eines
Beteiligten, die in beispielhaften Ausschnitten einen Eindruck
des Charakters der Tagung vermitteln wollen. Presseberichte und
ein Teil der Vorträge finden sich auf der Homepage www.konferenz-nuernberg08.de.
Bericht
(PDF-Datei, 69KB)
Fotogalerie
...
Menschenrechte als Querschnittspolitik!
Im Jahr 2008
legte die Bundesregierung einen umfassenden Bericht über
ihre Menschenrechtspolitik dem Deutschen Bundestag vor. Wie bereits
zum Vorgängerbericht aus dem Jahre 2005 wurde Michael Krennerich
als Sachverständiger zur Öffentlichen Anhörung
in den Menschenrechtsausschuss des Bundestages eingeladen, um
den Bericht zu kommentieren. Die schriftliche Stellungnahme ist
nachstehend abgedruckt.
Artikel
(PDF-Datei, 272KB)
Die
lateinamerikanische Menschenrechtsbewegung
von
Rainer Huhle
Menschenrechte
als Antwort auf Unrechtserfahrungen diese Sicht auf
die Menschenrechte, ihre Entstehung, Entwicklung und Durchsetzung
hat sich, zum Beispiel im Rückblick auf den Nationalsozialismus
und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, als sehr
produktiv erwiesen. Der Blick auf die Entwicklung in Lateinamerika
zeigt, wie gerade auch dort die lange schlummernde Idee der Menschenrechte
erst dann aufgegriffen und zu einer kraftvollen Bewegung wird,
als verschiedene Länder mit brutalen Militärdiktaturen
überzogen werden.
Artikel
(PDF-Datei, 282KB)
60
Jahre Menschenrechte: Die Personen hinter der Geschichte
von
Rainer Huhle
Vor 60 Jahren
verabschiedete die UNO-Generalversammlung eine „Allgemeine Erklärung
der Menschenrechte“, die seither zum meistzitierten, in zahllose
Sprachen übersetzten Menschenrechtsdokument geworden ist. Seinerzeit
war die Erklärung aber keineswegs das einzige wichtige Dokument.
Sie war eines in einer ganzen Reihe von Instrumenten, mit denen
man nach der „Barbarei“ (so die Präambel zur AEMR) von Faschismus
und Weltkrieg eine neue menschenrechtliche Ordnung der Welt begründen
wollte. Dazu gehören in erster Linie die Charta der Vereinten
Nationen selbst mit ihren Menschenrechtsbestimmungen, die Konvention
zur Verhütung und Bestrafung des Völkermords, die UNESCO-Charta,
die UNO-Kommission über den Status der Frauen und zahlreiche weitere
Dokumente und Einrichtungen. Erstaunlich wenig ist heute bekannt
über die Hintergründe, die zur Entstehung dieser Instrumente führten,
und erst recht über die Personen, denen wir sie zu verdanken haben.
In lockerer Folge stellen wir aus Anlass des 60. Geburtstags der
Allgemeinen Erklärung an dieser Stelle Persönlichkeiten vor, die
an diesen Prozessen wichtigen Anteil hatten. Die Reihenfolge ist
zufällig und stellt keine Gewichtung dar.
Neue
Biografien ...