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Neue Version des Materialkoffers
Die Würde des Menschen ist unantastbar- Menschwürde und Folter
Eine Auseinandersetzung mit dem Thema Folter

kofferDer Materialkoffer mit dem Titel "Die Würde des Menschen ist unantastbar - Menschenwürde und Folter" ist eine Hilfestellung für die pädagogische Praxis. Er verbindet die Anliegen der Menschenrechtsbildung mit der Behandlung des Themas Folter. Trotz des international und national eindeutigen und absoluten Verbots der Folter gibt es weltweit und auch in Deutschland eine Diskussion, in der die Absolutheit des Verbotes angezweifelt wird. Weltweit wird die Diskussion um die Relativierung des Folterverbotes vor allem von der US-Regierung unter Bush und ihren Verbündeten bestimmt, die Ausnahmen von diesem Verbot im so genannten "Krieg gegen den Terror" entgegen geltendem Recht machen wollen. Die schwerwiegenden Folgen dieser Praxis zeigen sich unter anderem in den massiven Menschenrechtsverletzungen im Gefangenenlager auf Guantanamo. Die Relativierung des Folterverbots ist eine besorgniserregende Entwicklung. Folter ist ein massiver Angriff auf die Würde und den Willen einer Person.
Der Materialkoffer greift dieses hoch aktuelle und komplexe Thema auf und stellt ausführliche Hintergrundinformationen sowie eine Methodensammlung mit Anregungen für die Behandlung des Themas im Unterricht und anderen Kontexten bereit.
Der neue Materialkoffer kann ab heute im Nürnberger Menschenrechtszentrum ausgeliehen werden.

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Aktualisierte und erweiterte Version des Materialkoffers
Sich öffnen für die Würde des Anderen

Eine Auseinandersetzung mit Vorurteilen - Diskriminierung - Rassismus

Dieser Materialkoffer ist eine Hilfestellung für die pädagogische Praxis. Er verbindet die Anliegen der Menschenrechtsbildung mit den Themen Vorurteile, Diskriminierung und Rassismus.
Dass diese Themen aktuell und brisant für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft sind, zeigt eine Studie von Wilhelm Heitmeyer aus den Jahren 2002 bis 2006. Heitmeyers Forschungsprojekt untersucht ein Phänomen, das er "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" nennt und das auf einer Ideologie der Ungleichwertigkeit basiert. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Ideologie der Ungleichwertigkeit nicht auf eine kleine gesellschaftliche Randgruppe beschränkt ist, sondern in der Mitte der Gesellschaft unterstützt und akzeptiert wird. Fast 60% der Befragten (2006) stimmten der Aussage zu, dass zu viele Ausländer in Deutschland leben und 41% der Befragten waren der Meinung, dass diejenigen, die schon immer in Deutschland leben, mehr Rechte haben sollten, als diejenigen, die zugezogen sind.
Der Materialkoffer problematisiert solche Einstellungen und zielt auf eine "Öffnung für die Würde des Anderen", auf die Anerkennung gleicher Rechte und gleicher Würde aller Menschen.

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Angebote zur Menschenrechtsbildung
Broschüre

Das Nürnberger Menschenrechtszentrum e.V. und das Jugendzentrum für kulturelle und politische Bildung der Stadt Nürnberg haben seit 1993 eine Reihe von Projekten und sonstigen Angeboten und Materialien entwickelt. Sie stehen Schulen und Bildungsstätten verschiedener Altersstufen sowie auch freien Gruppen zur Verfügung. Darüber hinaus bieten Menschenrechtszentrum und Jugendzentrum auch individuelle Beratung für Lehrkräfte und Kursleiter an, die das Thema Menschenrechte aufgreifen wollen.
Die Angebote haben wir in einer Broschüre zusammengefasst. Sie können die Broschüre beim Nürnberger Menschenrechtszentrum anfordern oder hier im PDF Format online lesen:

Sie können die Broschüre beim Nürnberger Menschenrechtszentrum anfordern oder hier im PDF Format online lesen:

Inhalt:

1. "Straße der Menschenrechte"

2. "Menschenrechte" im Dokuzentrum Reichsparteitagsgelände

3. "Strafgerichtshöfe" im Dokuzentrum Reichsparteitagsgelände

4. "Werkzeugkoffer"

Aktualisierte Version des Materialkoffers zu Rassismus...

5. Unterrichtsmaterialien "Folter"

6. Beratung & Kontakt


Rezension

Lothar Dittmer/Detlef Siegfried (Hrsg.): Spurensucher - ein Praxisbuch für historische Projektarbeit, Hamburg : Ed. Körber-Stiftung, 2005. - 378 Seiten


"10 Dinge, die wir über Menschenrechte wissen sollten"

so ist ein Dokument überschrieben, das in der Bildungsarbeit des NMRZ immer wieder Verwendung findet. Natürlich sollten wir noch ein bisschen mehr wissen, aber manchmal ist es, z.B. in der Schule, doch ganz praktisch, einiges Wichtige auf einer einzigen Seite zusammen zu haben. In diesem Sinn bieten wir unsere "10 Punkte" an..."


Was Sie schon immer über Menschenrechte wissen wollten! Kurze Antworten zu häufig gestellten Fragen

von Michael Krennerich

Was sind Menschenrechte? Wo sind sie niedergelegt und wen verpflichten sie auf welche Weise? Gelten sie auch für andere Kulturen? Oder sind Menschenrechte ohnehin nur ein Papiertiger? Antworten auf solche und weitere grundlegende Fragen finden Sie hier! Eine kurze Einführung in die Menschenrechtsdiskussion, angelegt als ein Katalog häufig gestellter Fragen (Frequently Asked Questions).

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Menschenrechtsbildung als historisch-politische Bildung
Praxisreflexionen aus der Menschenrechtsarbeit

von Otto Böhm

Das Menschenrechtszentrum bietet im Studienforum, dem pädagogischen Begleitprogramm zum Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, zusammen mit dem Nürnberger Jugendzentrum für kulturelle und politische Bildung (und unterstützt vom städtischen Menschenrechtsbüro) Veranstaltungen zu zwei Themenkreisen an: "Gegen den Nationalsozialismus - Die Menschenrechte" und "Vom Nürnberger Prozess zum Internationalen Strafgerichtshof" an.

Der Text reflektiert einige Erfahrungen im Zusammenhang mit anderen Ansätzen der Menschenrechtsbildungsarbeit und der Gedenkstättenpädagogik.

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"Erinnerung im Horizont der Menschenrechte"

von Hasko Zimmer

Im Dezember 2003 fand in Nürnberg ein Seminar "Menschenrechtsbildung zwischen Erinnerungsarbeit und aktuellen Handlungsperspektiven" statt. Eine wesentliche Fragestellung des Seminars war, die Beziehungen zwischen der Erinnerungsarbeit nach Unrechtsregimen wie dem Nationalsozialismus und der Menschenrechtsbildung zu untersuchen. Einer der Referenten war Dr. Hasko Zimmer, Erziehungswissenschaftler an der Universität Münster. Er hat uns seinen Text "Erinnerung im Horizont der Menschenrechte" zur Verfügung gestellt, der wesentliche Aspekte dieser Diskussion beleuchtet, die uns im Nürnberger Menschenrechtszentrum ein besonderes Anliegen ist.


Menschenrechte und Menschenrechtsbildung in der globalen Welt

von Rainer Huhle

Überlegungen zur Begründung von Menschenrechtsbildungsarbeit in Nürnberg (überarbeitete Fassung eines Vortrags auf dem Kolloquium "Menschen- und Bürgerrechte in Geschichte und Gegenwart" des Zentralinstituts für Regionalforschung der Universität Erlangen-Nürnberg und des Menschenrechtsbüros der Stadt Nürnberg im Mai 2003, s. www.regionalforschung-erlangen.de

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Projekte

Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände - Studienforum

Vom Nürnberger Prozess zum Internationalen Strafgerichtshof

"...dass nach dem gleichen Maß, mit dem wir die Angeklagten heute messen, auch wir morgen von der Geschichte gemessen werden", - dies prophezeite der amerikanische Chefankläger Robert Jackson beim Nürnberger Prozess 1945. Doch mehr als ein halbes Jahrhundert verging, ehe am 1. Juli 2002 tatsächlich ein Internationaler Strafgerichtshof für Kriegs- und Menschenrechtsverbrechen geschaffen wurde, bei dem ausgerechnet die USA abseits stehen. Wir schlagen den Bogen vom Nürnberger "Jahrhundertprozess" bis zum neuen Internationalen Strafgerichtshof und diskutieren, warum er notwendig ist, was er leisten kann und was man nicht von ihm erwarten darf.
Dieses Thema kann auch in englischer Sprache durchgeführt werden.
Durchgeführt von:

Kooperation MR-Büro , JZ und NMRZ,
Zielgruppe: ab Jg. 10

Buchung

Gegen den Nationalsozialismus: Die Menschenrechte

Weltweit lösten die Verbrechen des Nationalsozialismus Entsetzen aus. Eine weltweite Antwort darauf wollte schon 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte geben. Mit ihr wurden neue moralische, politische und rechtliche Grundlagen für staatliches Handeln formuliert, die im Studienforum gemeinsam erarbeitet werden. Mit den Menschenrechtspakten haben erstmals in der Geschichte auch einzelne Menschen weltweit anerkannte Rechte. Regierungen können ihre Bürger nicht mehr behandeln, wie es ihnen gefällt. Wie wir aber wissen, ist es damit nicht getan. Daher müssen wir auch der Frage nachgehen, in wie weit die Hoffnungen von damals sich erfüllt und welche Bedeutung die Menschenrechte für die Politik heute haben.
Dieses Thema kann auch in englischer Sprache durchgeführt werden.
Durchgeführt von:

Kooperation MR-Büro , JZ und NMRZ,
Zielgruppe: ab Jg. 10

Buchung


Beiträge/Artículos / Articles

Was Sie schon immer über Menschenrechte wissen wollten! Kurze Antworten zu häufig gestellten Fragen, Michael Krennerich (PDF-Datei, 72KB)

10 Dinge, die wir über Menschenrechte wissen sollten, Rainer Huhle (PDF-Datei, 9 KB)

Menschenrechtsbildung als historisch-politische Bildung Praxisreflexionen aus der Menschenrechtsarbeit, Otto Böhm, September 2004

ENGLISH: The Teaching of Human Rights in a Place of Remembrance of National
Socialism - An Example from Nuremberg
, Rainer Huhle

DEUTSCH: Menschenrechtspädagogik an einem Erinnerungsort des Nationalsozialismus – Ein Beispiel aus Nürnberg, Rainer Huhle

Flor Alba Romero: Una maestra en Derechos Humanos, Luzdary Ayala Villamil y Marisol Cano Busquets