Aktuelles
Interview: Flucht und Vertreibung in der Demokratischen Republik Kongo
Wir haben mit dem Autor der Buches “Wenn die Gewalt nicht endet: Erzwungene Migration in der Demokratischen Republik Kongo” über die menschenrechtsproblematischen Entwicklungen im Kongo gesprochen. Das Interview macht deutlich, dass es nicht nur an konkreten Lösungen fehlt, sondern oft auch am politischen Willen, bestehende Realitäten anzuerkennen. Die Situation in der Demokratischen Republik Kongo ist kein Randthema, sondern Ausdruck globaler Zusammenhänge, die allzu oft erst dann Beachtung finden, wenn sie Europa unmittelbar betreffen.
Letzte Beiträge
- Interview: Flucht und Vertreibung in der Demokratischen Republik Kongo
- Weaponizing Hunger: Starvation of Civilians in Armed Conflict
- Pressemitteilung: NMRZ übernimmt Geschäftsführung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises
- Pressemitteilung: Nürnberger Menschenrechtszentrum begrüßt Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Allianz gegen Rechtsextremismus
- Breites gesellschaftliches Bündnis appelliert an Unionsparteien und EVP: Keine Zusammenarbeit mit der extremen Rechten im Europaparlament
- Die Unaufgebbarkeit humanistischer Aufklärung: Ein Nachruf zu Jürgen Habermas
- Lokal-O-Mat 2026
- Valle, Gabriel: El falso banquero de Hitler. La verdadera historia de Friedrich Schwend. Universo de lettras, 2025.
- Tag der Menschenrechte 2025: Unsere Beteiligung an den Aide-Mémoires 2025 des Forum Menschenrechte
- Versprechen einlösen – gefährdete Menschen aus Afghanistan endlich schützen
Menschenrechte verstehen
Weaponizing Hunger: Starvation of Civilians in Armed Conflict
In many contemporary conflicts, civilians suffer not only from bombs, grenades and other weapons, but also the deprivation of their basic means of survival.
Although prohibited by international law, „starvation” is more and more used deliberatley as a weapon in wars.
Mia Turbic gives examples of this inhuman practice and explains its legal prohibition.
Die Unaufgebbarkeit humanistischer Aufklärung: Ein Nachruf zu Jürgen Habermas
von Heiner Bielefeldt Bei den vielen Nachrufen, die in den letzten Tagen zu Jürgen Habermas erschienen sind, konnte man eine gewisse Zweideutigkeit schwerlich übersehen. Auf der einen Seite stand die Anerkennung: Deutschland habe seinen größten Denker verloren; ein Intellektueller von Weltrang sei verstorben; von der Philosophie und der Soziologie herkommend habe er mühelos Brücken
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Versprechen einlösen – gefährdete Menschen aus Afghanistan endlich schützen
Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10.12. haben wir gemeinsam mit über 250 zivilgesellschaftlichen Organisationen einen Offenen Brief an Bundesinnenminister Dobrindt und Bundesaußenminister Wadephul unterzeichnet. Darin fordern wir die Bundesregierung mit Nachdruck dazu auf, die rund 1.800 Afghan:innen, die bereits eine rechtlich bindende Aufnahmezusage erhalten haben, noch vor Jahresende sicher nach Deutschland zu evakuieren (Zur Pressemitteilung
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Soziale Menschenrechte
Lokal-O-Mat 2026
Am 8. März finden in Bayern erneut Kommunalwahlen statt. In Nürnberg besteht dabei die Möglichkeit, den Stadtrat neu zu wählen. Für viele Wahlberechtigte sind menschenrechtliche Fragen und eine sozial gerechte Stadtpolitik von besonderer Bedeutung, zugleich ist jedoch nicht immer klar, wie Parteien und Kandidat*innen diese Themen bewerten.
Strafgerichtsbarkeit
Vom Paulus zum Saulus: Stichworte zu russisch-sowjetischen Traditionen im Völker(straf)recht
Der Krieg Russlands in der Ukraine unterminiert völkerrechtliche Normen. Für die historisch-politische Bildungsarbeit sollen hier Kontinuitäten und Brüche skizziert werden. Fixpunkte sind dabei der alliierte Kriegsverbrecherprozess in Nürnberg 1945/46, die Menschenrechtsarbeit von Memorial und die Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofes sowie die Verwendung des Verbrechensbegriffes „Völkermord“.
Weltregionen
Interview: Flucht und Vertreibung in der Demokratischen Republik Kongo
Wir haben mit dem Autor der Buches “Wenn die Gewalt nicht endet: Erzwungene Migration in der Demokratischen Republik Kongo” über die menschenrechtsproblematischen Entwicklungen im Kongo gesprochen. Das Interview macht deutlich, dass es nicht nur an konkreten Lösungen fehlt, sondern oft auch am politischen Willen, bestehende Realitäten anzuerkennen. Die Situation in der Demokratischen Republik Kongo ist kein Randthema, sondern Ausdruck globaler Zusammenhänge, die allzu oft erst dann Beachtung finden, wenn sie Europa unmittelbar betreffen.
Vergangenheitspolitik
»Transitional Justice« – Wege und Sonderwege
Am 4. März 2022 setzte der UN-Sicherheitsrat eine internationale Untersuchungskommission über die im Rahmen des Kriegs in der Ukraine ein, nachdem die eigentlich notwendigen Sanktionen wie so oft am Veto der betroffenen gescheitert waren. Doch dank der Anerkennung des Internationalen Strafgerichtshofs durch die Ukraine ist dort inzwischen eine Ermittlung eingeleitet worden. Beides, Ermittlungen der internationalen
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Menschenrechtsbildung
Zeitenwende(n) und moralische Weltordnung: Reflexionen zur Menschenrechtsbildung
In der„Zeitenwende“ werden die menschen- und völkerstrafrechtlichen Normen und Ordnungsvorstellungen erschüt-
tert, die die internationalen Beziehungen seit dem Ende des Kalten Krieges geprägt haben. Die normsetzenden
und verteidigenswerten Institutionen werden jetzt noch häufiger, auch in der politischen Bildung mit Schulklassen,
Bundeswehr- oder Polizeigruppen als „zahnlose Tiger“ bezeichnet werden. Was sollte an dieser dissonanten
Wahrnehmung überprüft und modifiziert werden?



