Studiengebühren
und das Menschenrecht auf Bildung:
Die problematische Praxis Nürnberger Hochschulen
von Rechtsanwalt
Gerrit Glupe
Die Bundesländer
sind bei der Erhebung von Studiengebühren dazu verpflichtet, auch
einkommensschwachen Studienbewerberinnen und Studienbewerbern einen
diskriminierungsfreien Zugang zum Studium zu ermöglichen. Der Beitrag
macht auf die problematische Lage finanzschwacher ausländischer
Studentinnen und Studenten aus Nicht-EU-Staaten aufmerksam, die in Nürnberg
und Erlangen weder von der Studienbeitragspflicht befreit werden noch
Studienbeitragsdarlehen erhalten.
Artikel
(PDF-Datei, 98KB)..
Menschenrechte
und Armut aus Sicht der Vereinten Nationen
von Vanessa
Gleiß und Julia Ismar
Von der Charta der
Vereinten Nationen (VN) bis zur Milleniums-Deklaration ist der Kampf
gegen Armut als bedeutsames Entwicklungsziel immer mehr in den Blickpunkt
der internationalen Gemeinschaft geraten. Vanessa Gleiß und Julia
Ismar erörten anhand von UN-Dokumenten welche Positionen die Vereinten
Nationen zum Thema Armut und Menschenrechte vertreten.
Artikel
(PDF-Datei, 149KB)..
von Michael
Krennerich
Am 15. November
2007 fand im Bundestagsausschuss für Menschenrechte und Humanitäre
Hilfe in Berlin eine öffentliche Anhörung zum Thema "Menschenrechte
und Entwicklungszusammenarbeit" statt. Zu den fünf eingeladenen
Sachverständigen gehörte Michael Krennerich vom NMRZ. Seine
schriftliche Stellungnahme beantwortet 18 Fragen der Abgeordneten zur
Umsetzung eines Menschenrechtsansatzes in der Entwicklungszusammenarbeit.
Artikel
(PDF-Datei, 300KB)...
Soziale
Menschenrechte sind Freiheitsrechte
von Michael
Krennerich
Unter Freiheitsrechten
werden gemeinhin bürgerlich-politische Menschenrechte verstanden.
Hingegen gelten wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte
traditionell als Leistungs- oder gar "Wohlfahrtsrechte". Übersehen
wird hierbei jedoch, dass auch die sozialen Menschenrechte an der Freiheit
ausgerichtet sind und genuine Freiheitsrechte darstellen. Der folgende,
englischsprachige Beitrag plädiert nachdrücklich für
ein freiheitliches Verständnis wirtschaftlicher, sozialer und kultureller
Rechte. Die deutsche Originalfassung erschien im "Jahrbuch Menschenrechte
2007".
Der
Artikel auf Englisch ...
Soziale
Menschenrechte in Lateinamerika
von Michael
Krennerich und Manuel Góngora
Lange
Zeit galten die sozialen Menschenrechte als Stiefkinder des nationalen
und internationalen Menschenrechtsschutzes. Doch seit den 1990er Jahren
mehren sich auch in Lateinamerika Forderungen, den Rechten auf menschenwürdige
Arbeitsbedingungen, Gesundheit, soziale Sicherheit, Ernährung,
Wasser, Wohnen, Bildung und kulturelle Teilhabe endlich Geltung zu schaffen.
Michael Krennerich und Manuel E. Góngora Mera, beides Mitarbeiter
des NMRZ, geben einen einführenden Überblick über den
notwendigen, aber defizitären Schutz der sozialen Menschenrechte
in Lateinamerika und formulieren Herausforderungen an Justiz, Politik
und Wirtschaft. Der Beitrag erschien zuerst in der Reihe "Brennpunkt
Lateinamerika" des Instituts für Iberoamerika-Kunde in Hamburg.
Los
derechos sociales en América Latina
Durante largo tiempo
los derechos sociales ocuparon una posición secundaria dentro
de los sistemas jurídicos nacionales e internacionales de protección
de los derechos humanos. Sin embargo, desde los años noventa,
las demandas por una realización efectiva de los derechos a condiciones
dignas de trabajo, a la salud, seguridad social, alimentación,
agua, vivienda, educación y cultura, entre otros, también
comenzaron a tomar fuerza en América Latina. En los principios
fundamentales de sus Constituciones nacionales y en los acuerdos internacionales
vigentes en su legislación interna, los Estados se han comprometido
a respetar, proteger y dar cumplimiento a derechos tan largamente desatendidos
y violados. Ello ha involucrado además no sin controversias
desde el derecho internacional público a las organizaciones
internacionales y a las empresas transnacionales, en razón a
la enorme influencia que detentan sobre las condiciones políticas,
económicas y sociales de los países latinoamericanos
Tagungsdokumentation
zu sozialen Menschenrechten
"Vom Stiefkind
zum Hoffnungsträger: Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte
in Politik und Recht". So lautete der Titel einer Tagung in der
Evangelischen Akademie Hofgeismar, an deren Durchführung sich das
Nürnberger Menschenrechtszentrum - im Rahmen der AG Entwicklung
und Menschenrechte des Forums Menschenrechte - aktiv beteiligte. Die
Tagungsdokumentation ist nun online verfügbar.
Tagungsdokumentation
(PDF-Datei,
441KB)
Die
wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte:
Die Interpretation ist nicht beliebig!
von Michael
Krennerich und Priska Stamminger
Soziale Menschenrechte
haben in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Nicht
jedem ist freilich klar, was sich hinter diesen Rechten verbirgt. Der
Beitrag führt in das Thema der sozialen Menschenrechte ein. Er
gibt Antworten auf folgende Fragen: Wo sind die sozialen Menschenrechte
niedergelegt? Um welche Art von Rechten handelt es sich? Welche Rechte
umfassen die sozialen Menschenrechte im Einzelnen und wie lassen sich
diese näher bestimmen? Autoren des Beitrages sind die beiden Politikwissenschaftler/innen
Priska Stamminger und Michael Krennerich, die ehrenamtliche Mitarbeiter/innen
des Nürnberger Menschenrechtszentrums sind.
Artikel
(PDF-Datei, 157KB)
Menschenrechte
und Entwicklungspolitik
Allgemeine Tendenzen und Sichtweisen
von Michael
Krennerich
Die Verwirklichung
der Menschenrechte ist eine Querschnittsaufgabe der Politik. Dazu bekennt
sich - zumindest deklaratorisch - auch die deutsche Bundesregierung.
Demnach sind in Bezug auf die Menschenrechte alle Politikbereiche gefordert:
von der Außen-, Sicherheits-, Entwicklungs- und Auswärtigen
Kulturpolitik bis hin zu der Innen-, Sozial-, Wirtschafts-, Bildungs-
und Umweltpolitik (Auswärtiges Amt 2002: 18). Der vorliegende Beitrag
widmet sich der Förderung der Menschenrechte nur in einem dieser
Politikfelder, namentlich der Entwicklungspolitik. Ich habe diesen Bereich
herausgegriffen, weil sich anhand der Entwicklungszusammenarbeit (EZ)
einige fortschrittliche, vielleicht auch ermutigende Tendenzen der Menschenrechtsentwicklung
aufzeigen lassen, die in Zeiten von Krieg und internationaler Terrorismusbekämpfung
allzu leicht in den Hintergrund rücken.
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Sinn und Nutzen eines Individualbeschwerdeverfahrens zum Sozialpakt.
Allgemeine Erfahrungen mit den VN-Vertragsorganen
von
Wolfgang S. Heinz
Als eines der wenigen
Kernabkommen des universellen Menschenrechtsschutzes sieht der Internationale
Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte - kurz:
Sozialpakt - kein Individualbeschwerdeverfahren vor, das es einzelnen
Personen oder Gruppen ermöglichen würde, gegen die Verletzung
ihrer in dem Pakt verankerten Rechte vor einem Gremium der Vereinten
Nationen Beschwerde einzulegen. Dr. Wolfgang Heinz, Mitarbeiter des
Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR), legt in dem nachstehend
abgedruckten Vortrag den Sinn und Nutzen eines solchen Individualbeschwerdeverfahrens
dar.
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