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Edilberto Jimenez


PRESENCIA DE SENDERO

"1983 gelangte eine Gruppe von etwa 30 Unbekannten nach Chungui, durchsuchten alles und kündigten an, dass es mit den Reichen ein Ende habe. Wir mussten ihre Lieder singen und uns alle auf dem Dorfplatz versammeln … Sie verlangten, dass die gewählten Dorfoberen zurückträten, und zwei Wochen später ermordeten sie den Präsidenten der Gemeinde und eine zweite Person."

 


MUERTE DE UNA FAMILIA EN CHUNGUIQASA

Seit 1984 bestand in Chungui eine Militärbasis. Zahlreiche Menschen wurden verhaftet, gefoltert und getötet.
"Ich sah, wie die Soldaten Herrn Reodosio, seine Frau und seine drei Kinder mitnahmen, seine Frau war schwanger. Es waren 5 Soldaten, und sie hatten Hacke und Schaufel dabei […] Später fand ich heraus, dass sie ihn in Chunguiqasa ermordeten."

 


LIRIO QAQA

"Lirio Qaqa ist eine tiefe Schlucht, man kann kaum ihren Grund sehen. […] Nachdem die Mitglieder der Selbstverteidigungsmiliz die Frauen vergewaltigt hatten, führten sie alle die [45] Festgenommenen nach Lirio Qaqa und dann stießen sie sie hinab in die Schlucht. […] Drei Tage später suchte ich die zerfetzten Körper meiner Familie. Ich habe sie gesehen und geweint, und ich konnte nichts tun."


© Copyright 2004, Nürnberger Menschenrechtszentrum
buero@menschenrechte.org

 

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