Neu und ab sofort ausleihbar:
Aktualisierte
und erweiterte Version des Materialkoffers
Sich öffnen für die Würde des Anderen
Eine Auseinandersetzung mit Vorurteilen - Diskriminierung - Rassismus
Dieser Materialkoffer
ist eine Hilfestellung für die pädagogische Praxis. Er verbindet
die Anliegen der Menschenrechtsbildung mit den Themen Vorurteile, Diskriminierung
und Rassismus.
Dass diese Themen aktuell und brisant für das Zusammenleben in
unserer Gesellschaft sind, zeigt eine Studie von Wilhelm Heitmeyer aus
den Jahren 2002 bis 2006. Heitmeyers Forschungsprojekt untersucht ein
Phänomen, das er "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit"
nennt und das auf einer Ideologie der Ungleichwertigkeit basiert. Die
Ergebnisse verdeutlichen, dass die Ideologie der Ungleichwertigkeit
nicht auf eine kleine gesellschaftliche Randgruppe beschränkt ist,
sondern in der Mitte der Gesellschaft unterstützt und akzeptiert
wird. Fast 60% der Befragten (2006) stimmten der Aussage zu, dass zu
viele Ausländer in Deutschland leben und 41% der Befragten waren
der Meinung, dass diejenigen, die schon immer in Deutschland leben,
mehr Rechte haben sollten, als diejenigen, die zugezogen sind.
Der Materialkoffer problematisiert solche Einstellungen und zielt auf
eine "Öffnung für die Würde des Anderen", auf
die Anerkennung gleicher Rechte und gleicher Würde aller Menschen.
An wen richtet
sich der Materialkoffer?
Der Materialkoffer
richtet sich an alle Menschen, die in der Bildungsarbeit tätig
sind und ganz besonders an Lehrerinnen und Lehrer. Der Koffer bietet
viele Vorschläge und Anregungen für die Behandlung der Themen
Menschenrechte, Vorurteile, Diskriminierung und Rassismus im Unterricht
und anderen Kontexten.
Was enthält
der Koffer?
- Filme und Bücher
zu den Themen Vorurteile, Diskriminierung und Rassismus
- Eine Handreichung
mit:
- Hintergrundinformationen
zu Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus sowie zu Menschenrechten
und Menschenrechtsbildung
- Eine umfangreiche
und übersichtlich gegliederte Methodensammlung mit Übungen
und Anregungen für alle Altersstufen ab zehn Jahren
Die Methoden vermitteln
Wissen über Menschenrechte, bieten die Möglichkeit zu Selbsterfahrung
und Selbstreflexion, initiieren Lernerfahrungen in Bezug auf eigene
Ängste und Vorurteile und zeigen Möglichkeiten für ein
persönliches Engagement für die eigenen Rechte und die der
anderen Menschen auf.