wsk
 

 

Die Unteilbarkeit der Menschenrechte ist ein grundlegendes menschenrechtliches Prinzip. Es besagt, dass die unterschiedlichen "Generationen" - besser: Dimensionen - der Menschenrechte untrennbar miteinander verbunden sind. Lange Zeit wurde allerdings den bürgerlichen und politischen Rechten weit größere Bedeutung beigemessen als den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten. Erst in den 90er Jahren erfuhren die so genannten WSK-Rechte eine Aufwertung, und es wuchs das Bewusstsein dafür, dass auch diese Rechte einforderbare Verpflichtungen der Staaten, der internationalen Gemeinschaft und selbst privater Konzerne darstellen. Auch wenn bis heute umstritten ist, wie diese Rechtsansprüche konkretisiert werden können, haben die WSK-Rechte auf UN-Ebene wie auch in der Entwicklungszusammenarbeit erheblich an Gewicht gewonnen. Das Nürnberger Menschenrechtszentrum widmet daher den WSK-Rechten ein eigenes Arbeitsfeld