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Nürnberger Menschenrechtszentrum e.V.
( NMRZ)



Ziele und Arbeitsfelder

Das Nürnberger Menschenrechtszentrum (NMRZ) setzt sich auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene dafür ein, die Menschenrechtsidee fortzuentwickeln und umzusetzen.
Zu diesem Zweck werden in enger Zusammenarbeit mit anderen Organisationen

  • Menschenrechtsveranstaltungen durchgeführt,
  • Menschenrechtsfragen wissenschaftlich erforscht,
  • Tagungsbeiträge und Publikationen zu Menschenrechtsthemen erstellt,
  • Maßnahmen der Menschenrechtsbildung durchgeführt,
  • Kampagnen für Betroffene von Menschenrechtsverletzungen unterstützt.

Inhaltliche Arbeitfelder sind:

  • Theorie der Menschenrechte
  • Menschenrechtsbildung
  • Der Nürnberger Prozess und Internationale Strafgerichtshöfe
  • Straflosigkeit und Strafjustiz
  • Menschenrechte in Lateinamerika
  • Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte.

Das NMRZ betreibt das Dokumentations- und Informationszentrum Menschenrechte in Lateinamerika (DIML), dessen Sammlung an Zeitschriften, Büchern und Dokumenten der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung steht.
Das NMRZ ist aktives Mitglied des bundesweiten Netzwerks "Forum Menschenrechte", der "Koalition gegen die Straflosigkeit" sowie des Aktionsbündnisses "Fair Toys".

Kontakt: Rainer Huhle


Menschenrechte in Lateinamerika

Das NMRZ betreibt das Dokumentations- und Informationszentrum Menschenrechte in Lateinamerika (DIML).
Im DIML steht der interessierten Öffentlichkeit eine umfangreiche Sammlung von Zeitschriften, Büchern und Dokumenten zum Thema Menschenrechte und speziell zur Menschenrechtsarbeit in Lateinamerika zur Verfügung. Die Benutzung der Bücher und Zeitschriften des Dokumentationszentrums ist kostenlos.
Rechercheaufträge und Anfragen von außerhalb Nürnbergs werden - gegen Unkostenerstattung - von uns bearbeitet.

Kontakt: William Bastidas


Soziale Menschenrechte

Die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte - wie die Rechte auf Bildung, Gesundheit, Wohnen, Ernährung und Wasser - haben in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Das NMRZ widmet den sozialen Menschenrechten ein eigenes Arbeitsfeld. Mittels Vorträgen und Beiträgen soll ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass soziale Menschenrechte mannigfaltige Verpflichtungen der Staaten, der internationalen Gemeinschaft und selbst privater Konzerne beinhalten. Das NMRZ wirkt zudem aktiv in der AG Entwicklung und Menschenrechte des Forums Menschenrechte mit, die sich dafür einsetzt, die sozialen Menschenrechte in der internationalen Zusammenarbeit Deutschlands stärker zur Geltung zu bringen.

Kontakt: Michael Krennerich


Der Nürnberger Prozess und Internationale Strafgerichtshöfe

Der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher des NS-Regimes ist für die Menschenrechtsarbeit in aller Welt ein entscheidender Bezugspunkt. Der Sitz in Nürnberg ist daher für das Nürnberger Menschenrechtszentrum eine ständige Herausforderung, sich mit den vielfältigen Problemen der "Vergangenheitsbewältigung" und der Straflosigkeit von Menschenrechtsverbrechen zu beschäftigen. Das NMRZ unterstützt und begleitet die Arbeit des Internationalen Strafgerichtshofs und weiterer internationaler Menschenrechtstribunale.

Kontakt: Otto Boehm


Menschenrechtsbildung

Wir arbeiten daran, die grundlegende Bedeutung unveräußerlicher Menschenrechte für alle in Erziehung und Unterricht deutlicher zu machen.
MitarbeiterInnen des NMRZ halten Vorträge und leiten Workshops in Schulen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und auf Tagungen.
Wir bieten Informationsmaterial, Literatur, Medien und didaktisches Material zu Menschen- und Kinderrechten an. Von uns zusammengestellte Materialkoffer und Materialmappen mit grundlegenden Einheiten zur Menschenrechtserziehung und Materialien zur Bearbeitung exemplarischer Menschenrechtsthemen im Unterricht sind im Büro ausleihbar oder gegen einen Unkostenbeitrag erhältlich.
In Nürnberg hat das Menschenrechtszentrum den "Projekttag Straße der Menschenrechte" und verschiedene Angebote im Studienforum am Reichsparteitagsgelände mitentwickelt.

Kontakt: Otto Boehm und Rainer Huhle


Straflosigkeit und Strafjustiz

Die Straflosigkeit von Menschenrechtsverbrechen gilt heute weltweit als eines der größten Hindernisse für die Achtung der Menschenrechte. Ausgehend von den Nürnberger Prozessen und dem Kampf gegen die Militärdiktatoren in Lateinamerika hat das NMRZ von Beginn an hier einen Schwerpunkt seiner Arbeit ge-setzt. Seit März 1998 ist im NMRZ auch die Ge-schäftsführung der "Koalition gegen Straflosigkeit - Wahrheit und Gerechtigkeit für die deutschen Verschwundenen in Argentinien" angesiedelt. Die Koalition, ein Netzwerk aus 15 deutschen Nichtregierungsorganisationen, setzt sich für die Aufklärung des Schicksals der deutschstämmigen Op-fer der argentinischen Diktatur und für Strafverfahren gegen die Verantwortlichen ein.

Kontakt: Kuno Hauck y Esteban Cuya


Mitarbeit
Das NMRZ und das DIML werden fast ausschließlich von ehrenamtlicher Arbeit der Vereinsmitglieder getragen. Wir freuen uns über jede aktive Mitarbeit. Im Rahmen des NMRZ können von Interessierten auch neue Arbeitsfelder aufgebaut werden.

Kontakt: Rainer Huhle


Praktika
Im NMRZ besteht die Möglichkeit, ein unbezahltes Praktikum zu leisten. Die Mindestdauer für ein Praktikum beträgt sechs Wochen. Voraussetzung ist die Fähigkeit zu selbständigem Arbeiten im Rahmen von Aufgaben, die mit dem Vorstand festgelegt werden.

Im Bewerbungsschreiben sollten Sie Ihre relevanten Vorkenntnisse (Menschenrechte, Sprachen, Computerkenntnisse etc.) aufführen und begründen, warum Sie an einem Praktikum beim NMRZ besonders interessiert sind. Außerdem sollten Sie möglichst genau Ihre Vorstellungen von einem Praktikum schildern, insbesondere den gewünschten Zeitraum und inhaltliche Schwerpunkte. Ein Lebenslauf sollte ebenfalls beigefügt sein. Sie können uns die Bewerbung entweder schriftlich oder per e-mail schicken. Vor einer endgültigen Entscheidung führen wir grundsätzlich ein persönliches Vorstellungsgespräch.

Als Wahlstation im Rahmen der juristischen Ausbildung kommt das NMRZ derzeit leider nicht in Frage.

Kontakt: Rainer Huhle


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