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Fall
Marcelo Weisz
Marcelo Weisz,
Sohn von Ernesto Weisz und Ruth Paradise arbeitete in einer Bank
namens BANSUD. Am 16.02.1978 wurde er zusammen mit seiner Frau Susana
Gonzales de Weisz und ihrem Kind (drei Monate) auf offener Straße,
vor der BANSUD-Bank, von bewaffneten Männern entführt.
Das Kind wurde
noch am Tag der Entführung der Schwiegermutter zurückgegeben.
Als Verantwortliche
für die Entführung wurden anfangs Mitglieder der Gendarmerie
und der Bundespolizei verdächtigt. Nach Aussagen mehrerer Zeugen
wurde Marcelo Weisz ins geheime Haftzentrum 'El Olimpo' gebracht.
Dort wurde er am 08.12.1978 zuletzt gesehen.
Die Eltern berichteten,
daß Marcelo Weisz von seinen drei Folterknechten namens "Turco
Julian", "Colores" und "El Tio" fast ein
ganzes Jahr lang jeden Samstag für einen zweistündigen
Besuch in das Haus seiner Eltern gebracht wurde. In dieser Zeit
ließen sich die Folterknechte von Frau Paradise-Weisz mit
Essen und Trinken verwöhnen. Außerdem verlangten sie
Geld und Elektrogeräte von den Eltern Weisz und versprachen
die Freilassung der jungen Familie Weisz. Im Januar 1979 endeten
diese Besuche. Es gab keine weiteren Nachrichten, bis 1997 der Polizeisergeant
der Bundespolizei, Hector Julio Simón (alias Turco Julian)
vor laufenden Kameras in einem Fernsehprogramm von América
Televisión erklärte, daß er Marcelo und Susana
Weisz getötet habe.

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