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AUSSTELLUNGEN

1."Elisabeth Käsemann - Ein Leben in Solidarität mit Lateinamerika"

Anlässlich des 30. Todestages von Elisabeth Käsemann am 24.05.07 eröffnet die "Koalition gegen Straflosigkeit" die Ausstellung "Elisabeth Käsemann - Ein Leben in Solidarität mit Lateinamerika".

Elisabeth Käsemann, Tochter des bekannten Theologen Ernst Käsemanns, lebte und arbeitete in den siebziger Jahren in Argentinien. Dort war sie im Widerstand gegen die Militärdiktatur aktiv. Im März 1977 wurde sie von argentinischen Sicherheitskräften verschleppt, gefoltert und zwei Monate später heimtückisch ermordet.

Anhand von Fotos, Textpassagen und Zeitungsausschnitten informiert die Ausstellung über den familiären Hintergrund Elisabeths, ihren Lebensweg und über ihr politisches Engagement in Deutschland und Argentinien.

Außerdem wird auf die Umstände ihrer Ermordung, das Versagen der deutschen Diplomatie und auf die Arbeit der Koalition gegen Straflosigkeit genauer eingegangen.

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Die Ausstellung

2. "Fußball und Menschenrechte"

Im Jahr der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland 2006 jährt sich der blutige Militärputsch in Argentinien zum 30sten Mal. Nach fast drei Jahrzehnten sind die Wunden bei den überlebenden Opfern der Diktatur und den Angehörigen nicht geheilt. Die Ausstellung zeigt wie die argentinische Militärdiktatur die WM 1978 in ihrem Lande dazu nutzte, international in gutem Lichte zu erscheinen und wie wenig der Deutsche Fußballverband und die deutsche Bundesregierung dagegen getan haben.

Die argentinischen Militärs wollten mit der Fußballweltmeisterschaft 1978 der Welt zeigen, was Argentinien könne, und wie es in Argentinien "wirklich" aussähe. Die Welt war 1978 nach Argentinien gekommen, um "friedlich" Fußball zu spielen. Doch in der Hauptstadt Buenos Aires lagen die Folterzentren nur wenige hundert Meter von den Fußballstadien entfernt. Ehemalige Gefangene berichteten später von den lauten Rufen der Fußball-Fans, die sie bis in ihre Verliese hören konnten.

Die Ausstellung (PDF-Datei, 811KB)

Unterschriftliste (PDF- Datei, 24KB)

3. "Nicht die Erde hat sie verschluckt"

Deutsche und deutschstämmige Opfer der argentinischen Militärdiktatur von 1976 - 1983

Die Militärdiktatur, die Argentinien zwischen 1976 und 1983 regierte, führte den brutalsten Krieg der argentinischen Geschichte gegen die eigene Bevölkerung: Wehrlose Menschen wurden entführt, gefoltert, ermordet, terrorisiert, oder sie verschwanden.Von dem kriegerischen Wahn der Streitkräfte waren nicht nur Tausende argentinischer Familien betroffen, sondern auch europäische und lateinamerikanische.

Unter den 30.000 Opfern befinden sich 500 Menschen spanischer, italienischer, deutscher, französischer oder anderer Herkunft, wegen denen zur Zeit Strafprozesse in Europa angestrengt werden.

Die Ausstellung besteht aus 23 Tafeln A 1 (60x85 cm) und ist Kunststoff beschichtet (laminiert) und deshalb leicht an Wänden anzubringen.

Die Ausstellung

 

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