Fachtagung
Nürnberg
6./ 7. Oktober 2006
60
Jahre nach Nürnberg:
Der Kampf gegen die Straflosigkeit vor neuen Herausforderungen
Unter diesem
Titel fand in Nürnberg am 6./7. Oktober 2006 aus Anlass
des 60. Jahrestags der Urteilsverkündung im Nürnberger
Prozess eine
Fachtagung statt. Dabei wurde von den Referentinnen und Referenten
kritisch und selbstkritisch nach den Fortschritten völkerrechtlich
verankerter Strafjustiz, aber auch nach deren Sinn und Möglichkeiten
im Rahmen des Menschenrechtsschutzes gefragt. Das Programm der
Tagung
können Sie hier nachlesen. Die Referate der Tagung sind den
Titeln als Link unterlegt, sofern sie uns von den AutorInnen
überlassen wurden.
Programm:
6. Oktober 2006
15 Uhr: Begrüßung
(Bürgermeister
Horst Förther, Otto Böhm (NMRZ) für das Forum
Menschenrechte, Siegfried Grillmeyer, CPH-Jugendakademie)
15:20
Einführungsvortrag:
16:30 Einführungsvortrag:
Ort: Justizpalast
Nürnberg, historischer Saal 600 des Nürnberger Prozesses
Öffentliche
Veranstaltung in englischer Sprache
Moderation: Beate Wagner, Generalsekretärin der DGVN
19:30 Begrüßung
durch den Präsidenten des OLG
19:40 Vortrag:
21:00
gemeinsame Diskussion der beiden Vorträge
21:30 Ende
Programm:
7. Oktober 2006
Ort: CPH,
Königstr. 64
9:00
11:00 zwei parallele Panels
Christoph
Grammer (ehemaliger Mitarbeiter des Anklägers am IStGH)
Nacht und Nebel: Die Normierung des Verschwindenlassens
als Verbrechen gegen die Menschheit
11:30 Führung
durch die Straße der Menschenrechte
13:00 - 14:45
zwei parallele Panels:
Robert Heinsch,
Legal adviser to the Vice-president of the ICC
The
investigations in Uganda and Congo: must the ICC deal with peace?
(PDF-Detei)
Panel
IV: Erfahrungen mit den internationalen und gemischten
ad-hoc-Strafgerichtshöfen
mit
Jörg Lüer (Dt. Kommission Justitita et Pax) Was
haben diese Gerichtshöfe im Hinblick auf Erinnerung, Wahrheitsfindung,
Gerechtigkeit und Versöhnung/Frieden bewirkt?
Leonie von
Braun (amnesty international)
Das Beispiel Jugoslawien
Monika Schlicher
(Watch Indonesia!)
Das Beispiel Indonesien / Osttimor
15:00 Schlussplenum:
Das Völkerstrafrecht und die Opfer von Menschenrechtsverletzungen
mit
Gabriela Mischkowski
(Medica Mondiale) Wenn Recht keine Gerechtigkeit schafft. Das
Beispiel von Zeugen und Zeuginnen bei der internationalen und
nationalen Strafverfolgung im ehemaligen Jugoslawien
Frank Selbmann
(amnesty international)
Die
Entschädigung der Opfer: Problem und neuere Lösungsansätze
(PDF-Detei)
Gerd Hankel
(Hamburger Institut für Sozialforschung) Der Opfer-Fonds
(Trust Fund for Victims) am Internationalen Strafgerichtshof
16:30 Schlussimpuls
der Veranstalter: Was haben wir dazugelernt?
17:00 Ende
Informationen
zur Tagung
Ort:
Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstr. 64, Nürnberg (in
unmittelbarer Bahnhofsnähe)
Veranstalter:
mit
Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung
Tagungsleitung:
Nürnberger Menschenrechtszentrum in Zusammenarbeit mit dem
FORUM MENSCHENRECHTE

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